Medien

Jeannine Michaelsen offen für Social-Media-Verbot unter 16

04. Februar 2026 , 13:40 Uhr

Plattformen wie Tiktok oder Instagram sind umstritten. Die Stimmen, die ein Verbot für Teenager fordern, häufen sich. Auch die Moderatorin Jeannine Michaelsen sieht Gefahren für junge Menschen.

In der Debatte um Social-Media-Verbote für unter 16-Jährige meldet sich TV-Moderatorin Jeannine Michaelsen zu Wort. «Wenn ich jetzt ganz ehrlich sagen muss entweder oder, dann wäre ich eher für ein Verbot», sagte sie im ARD-Podcast «Deutschland3000 mit Eva Schulz». Auch wenn sie Verbote drastisch finde: «Der Missbrauch von Social Media und das, was es mit den Menschen macht, die es konsumieren, die es aber auch selber bespielen und wie viel Raum das einnimmt in so einem krass jungen Leben, finde ich echt schwierig zu sehen.» 

Michaelsen sieht auch Auswirkungen von Social Media auf sich selbst: «Es macht was mit meinem Körperbild, es macht was mit meinem Selbstwert, es macht was mit meiner Wut.»

Große Emotionen zum Ende von «Das Duell um die Welt»

In dem Podcast äußerte sich Michaelsen auch zum Ende der Show «Das Duell um die Welt» mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, die sie 13 Jahre lang moderierte. «Wenn es dem deutschen Fernsehen an einem doll mangelt, dann an Menschen und Formaten, die die Fähigkeit haben zu erkennen, wann es gut ist. Und selbstbestimmt zu sagen: „Ey, wir gehen, wenn wir finden, dass es zu Ende erzählt ist.“»

Dennoch sei die letzte Ausgabe mit großen Gefühlen verbunden. «Ich hätte nicht gedacht, dass ich dann doch am Ende so mit den Tränen kämpfen musste, noch während der Aufzeichnung.»

Zuletzt nahm Michaelsen an der Sendung «7 vs. Wild» teil, für die sie tagelang im Amazonas-Dschungel lebte. Dabei lernte sie viel über sich, wie sie im Podcast schilderte. «Ich finde es dann doch erstaunlich festzustellen, wie viel resilienter ich bin, als ich das dachte in solchen Situationen», sagte Michaelsen. Ihr sei ein Tag «noch nie so lang vorgekommen, vor allen Dingen, wenn man in dem Zustand der völligen körperlichen Erschöpfung ist». Die Zeit ohne Telefon habe sie hingegen «total genossen» und das Gerät «überhaupt nicht vermisst».

Quelle: dpa

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