Tiere

Japan-Touristen fliegen auf Affenbaby Punch

28. Februar 2026 , 07:35 Uhr

Affenbaby Punch zieht mit seinem Kuscheltier weltweit Millionen Fans an. Der Zoo nahe Tokio erlebt einen ununterbrochenen Ansturm auch ausländischer Touristen – und hat gute Nachrichten zu verkünden.

Das zum Internetstar avancierte Affenbaby Punch, das in einem Zoo nahe Tokio nach der Geburt von seiner Mutter verstoßen wurde und Trost bei einem Spielzeug-Orang-Utan fand, sorgt in Japan für einen ununterbrochenen Besucheransturm. «Bitte halten Sie sich an die 10-Minuten-Regel für die erste Reihe» um das Affengehege, schrieb der Ichikawa City Zoo auf X. 

Punch geht es demnach gut und spielt nun öfter mit anderen Makaken. «Schade für alle, die ihn mit seinem Kuscheltierfreund sehen wollten», hieß es. Die Tierpfleger freuten sich sehr, dass die Affen einander näherkommen.

Seit der Zoo Punch kürzlich mit seinem Plüschtier auf X vorgestellt hatte, geht der Hashtag «#HangInTherePunch» und seine japanische Entsprechung viral. Frühe herzzerreißende Aufnahmen zeigen, wie Punch von anderen Makaken weggestoßen oder aggressiv im Kreis herum geschleift wurde, bevor er hinter einen Felsen rannte und sich an sein Stofftier klammerte. 

Seither nehmen Millionen zu Tränen gerührte Menschen in aller Welt Anteil am Schicksal des kleinen Japanmakaken. In unzähligen Memes wurde er zum Sinnbild für die Krisen unserer Zeit, für Vereinsamung, aber auch für Widerstandskraft gemacht.

Punch, der im Juli vergangenen Jahres zur Welt kam, lebe weiterhin mit seinem Stofftier zusammen, teilte der Zoo mit. Japanische Makakenbabys würden normalerweise ab einem Alter von etwa sechs Monaten mehr Zeit frei und ohne ihre Mütter verbringen. Sie kehrten in diesem Alter aber noch routinemäßig zur Mutter zurück, wenn sie Trost suchen oder gesäugt werden möchten. 

«Punch klammert sich an sein Stofftier, um Trost oder Schutz zu finden, wenn er Gefahr wittert. Die Pfleger geben ihm dann Milch und helfen bei der Fütterung», so der Zoo. Das Hauptziel sei es, den kleinen Makaken in die Truppe zu reintegrieren. 

Alle Mitarbeiter würden ihr Bestes tun, um sicherzustellen, dass Punch «ein gesundes und erfülltes Leben als ein Mitglied der Truppe und als ein japanischer Makake leben kann», versicherte der Zoo in einer Mitteilung. Derweil kann sich die Einrichtung kaum retten vor Massen an Besuchern. «Seit wann ist unser Zoo so international?», hieß es am Samstag scherzhaft auf X.

Quelle: dpa

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