Basketball

James mit erstem Vater-Sohn-Assist der NBA-Geschichte

28. März 2026 , 08:45 Uhr

LeBron James fügt seiner langen NBA-Karriere einen neuen Meilenstein hinzu. Isaiah Hartenstein und Dennis Schröder sind klar auf Playoff-Kurs. Und in Indiana gibt es eine verrückte Schlusssekunde.

LeBron James hat in der NBA einen besonderen Moment mit seinem Sohn Bronny erlebt. Beim 116:99 der Los Angeles Lakers gegen die Brooklyn Nets gab der 41 Jahre alte Superstar erstmals eine direkte Vorlage für seinen Sohn, als er ihm im zweiten Viertel den Ball zupasste und Bronny von der Drei-Punkte-Linie verwandelte. Es war nach offiziellen Angaben der erste Vater-Sohn-Assist der NBA-Geschichte.

«Das war definitiv ein cooler Moment für uns und auch für die Familie», sagte LeBron James. «Ich nehme das nicht als selbstverständlich hin, sondern genieße einfach den Moment» Bronny James spielt seit der vorigen Saison mit seinem Vater, dem besten Scorer der NBA-Geschichte, bei den Lakers. Meist bekommt der 21-Jährige nur ein paar Spielanteile in den Schlussminuten. Vor drei Jahren hatte er bei einem Training an der University of Southern California einen Herzstillstand erlitten.

Bester Werfer der Lakers gegen die Nets war einmal mehr Luka Doncic mit 41 Punkten, der Slowene erzielte als vierter Laker überhaupt im zwölften Spiel in Serie mehr als 30 Punkte. Etwas, das nicht mal LeBron James in seinen mittlerweile acht Jahren in Los Angeles schaffte.

Hartenstein glänzt mit 16 Rebounds

Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit dem deutschen Center Isaiah Hartenstein ist derweil weiter das beste Team der aktuellen NBA-Saison. Angeführt von Shai Gilgeous-Alexander gewannen die Thunder gegen die Chicago Bulls am Ende deutlich mit 131:113. 

Gilgeous-Alexander erzielte 25 Punkte und damit mittlerweile im 134. Spiel in Serie mindestens 20 Punkte. Hartenstein steuerte sechs Zähler zum Erfolg bei, glänzte aber vor allem mit 16 Rebounds. Oklahoma führt die Western Conference damit weiter knapp vor den San Antonio Spurs an.

Schröder erneut von der Bank

In der Eastern Conference festigt das Team von Welt- und Europameister Dennis Schröder eine gute Ausgangsposition für die Playoffs. Die Cleveland Cavaliers gewannen souverän mit 149:128 gegen die Miami Heat – und revanchierten sich damit für die Niederlage vor zwei Tagen. Schröder steuerte von der Bank kommend acht Punkte und fünf Assists zum Sieg bei.

Verrücktes Ende in Indiana

Bemerkenswert war die Schlusssekunde beim Duell der Indiana Pacers gegen die Los Angeles Clippers. Kawhi Leonard brachte die Clippers 0,4 Sekunden vor Schluss mit 114:113 in Führung. Die Pacers, das Team mit der aktuell schlechtesten Bilanz der NBA, verloren beim Einwurf den Ball, Los Angeles‘ Bennedict Mathurin verfehlte aber seine beiden Freiwürfe, so dass die Pacers tatsächlich noch einmal die Chance zum Sieg bekamen. Beim folgenden Einwurf wurde ein vermeintliches Foul an Jay Huff gepfiffen, so dass Indiana zwei Freiwürfe bekam. Doch auch Huff verfehlte beide.

Quelle: dpa

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