Jakub Michalik weiterhin vermisst - Ermittler gehen von einem Verbrechen aus

28. April 2026 , 08:40 Uhr

Seit dem 30. Oktober des vergangenen Jahres fehlt von Jakub Michalik aus Dittelbrunn im Landkreis Schweinfurt jede Spur. Nach intensiven Ermittlungen ergeben sich Hinweise auf ein mögliches Verbrechen. Der Tatverdacht richtet sich gegen einen Mann aus dem Umfeld des Vermissten. Ein Großaufgebot der Polizei führt zur Stunde umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.

Der 18-jährige Jakub wurde zuletzt am 30. Oktober 2025 in der Innenstadt von Schweinfurt gesehen. Gegen 05:45 Uhr trennten sich im Bereich der Sonnenstraße und Damaschkestraße seine Wege von denen seiner Freunde. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Eine umfangreiche Suchaktion, die sowohl aus der Luft, zu Wasser als auch zu Fuß durchgeführt wurde, blieb zunächst erfolglos. Die Polizei setzte Hubschrauber und Spürhunde ein, um offenes Gelände abzusuchen. Zudem gingen Einsatzkräfte von Haus zu Haus, verteilten Flugblätter und befragten Anwohner. Spezialisten durchkämmten mit Booten den Main, ausgestattet mit Sonartechnologie, um den Flussgrund nach Hinweisen zu abzusuchen – jedoch ohne Ergebnis. Die Ermittlungen wurden weiterhin mit höchster Intensität fortgesetzt.

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen haben sich neue Hinweise ergeben, die darauf hindeuten, dass Jakub Opfer einer Gewalttat geworden ist. Die Kriminalbeamten gehen inzwischen davon aus, dass der 18-Jährige nicht mehr am Leben ist. Der Verdacht richtet sich gegen einen Mann aus dem familiären Umfeld des Vermissten. Der Tatverdächtige wird derzeit von Beamten der Kriminalpolizei Schweinfurt vernommen.

Gleichzeitig finden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt umfassende Spurensicherungsmaßnahmen auf dem Anwesen des Verdächtigen sowie auf weiteren relevanten Grundstücken statt. Es kommen hierbei Spezialisten, Spürhunde und technisches Equipment zum Einsatz.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft arbeiten mit Hochdruck daran, die genauen Umstände des Verschwindens von Jakub am 30. Oktober aufzuklären.

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