Gazastreifen

Israel: Rafah-Übergang von Gaza nach Ägypten wird geöffnet

15. März 2026 , 20:04 Uhr

Nach mehrwöchiger Schließung will Israel den Grenzübergang Rafah wieder für Menschen in beide Richtungen öffnen. Die Ein- und Ausreise wird jedoch streng kontrolliert.

Israel hat die Öffnung des mit Beginn des Iran-Krieges geschlossenen Grenzübergangs Rafah vom Gazastreifen nach Ägypten für kommenden Mittwoch angekündigt. Es werde dann wieder in Absprache mit Ägypten und unter Aufsicht einer EU-Mission ein begrenzter Personenverkehr in beide Richtungen erlaubt, teilte die für Palästinenserangelegenheiten zuständige israelische Behörde Cogat mit. 

Israel hatte mit dem Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar zunächst alle Übergänge in den Küstenstreifen geschlossen – «aufgrund der Bedrohung durch Raketen», erklärte Cogat damals. Der für die Versorgung der rund zwei Millionen Einwohner des weitgehend zerstörten Gazastreifens besonders wichtige Übergang für Waren von Israel in den Küstenstreifen, Kerem Schalom, war schon am 3. März wieder für den Warenverkehr freigegeben worden.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

19.02.2026 Trump verkündet Milliardenhilfen und Soldaten für Gaza Mit der Gründung des Friedensrats sorgte Trump vor einem Monat weltweit für Aufsehen - und für Kritik. Nun hat sich das umstrittene Gremium erstmals getroffen. Was Trump angekündigt hat. 19.02.2026 «Bewährungsprobe»: Erste Sitzung von Trumps Friedensrat Trump verspricht Frieden, doch wie realistisch ist die Umsetzung seines ehrgeizigen Plans? Mit Spannung wurde die erste Sitzung des umstrittenen Friedensrates in Washington erwartet. 15.02.2026 Israel billigt umstrittene Westjordanland-Entscheidung Israels Regierung will Siedlern den Landerwerb im Westjordanland erleichtern. Die Bundesregierung warnt: Das widerspricht völkerrechtlichen Verpflichtungen. 15.02.2026 Indonesien zu Gaza-Mission: Truppen sollen nicht kämpfen Indonesien will Tausende Soldaten in den Gazastreifen schicken – jedoch nicht zum Kämpfen. Welche Aufgaben genau die von US-Präsident Trump anvisierten Truppen dort übernehmen sollen, ist noch unklar.