Unfall auf Bahnstrecke

Intercity reißt Oberleitung hinunter - Reisende sitzen fest

12. Juni 2026 , 10:46 Uhr

Ein IC reißt bei Schwäbisch Gmünd eine Oberleitung ab. Rund 50 Reisende müssen mehr als zwei Stunden auf Busse warten. Wie es auf der Strecke zwischen Stuttgart und Nürnberg weitergeht.

Ein Intercity (IC) hat bei Schwäbisch Gmünd eine Oberleitung abgerissen. Der Zug mit rund 50 Fahrgästen war am Morgen auf dem Weg von Nürnberg nach Stuttgart, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Die Reisenden an Bord saßen mehr als zwei Stunden fest. Sie wurden laut Deutscher Bahn mit Bussen von der Unfallstelle gebracht. Die Bahnstrecke wurde gesperrt. 

Warum es zu dem Vorfall kam, war zunächst unklar. Verletzt wurde niemand. Der Zug kam laut Bundespolizei nach dem Unfall so zum Stehen, dass Teile der Oberleitung auf dem IC lagen. Die Leitung sei inzwischen abgeschaltet und geerdet worden, sagte ein Sprecher. 

Züge zwischen Stuttgart und Nürnberg werden umgeleitet 

Nach Angaben der Bundespolizei entstand sowohl an der Oberleitung als auch am Zug Schaden. Wie der Intercity geborgen werden soll und wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, war zunächst offen. Laut Bahn werden die Züge zwischen Stuttgart und Nürnberg umgeleitet, die Halte in Schwäbisch Gmünd, Aalen und Ellwangen entfallen demnach derzeit. 

«In der Folge kommt es zu Verspätungen, Fahrgäste sollten sich kurz vor Abfahrt über die Reiseverbindung informieren», sagte eine Bahnsprecherin. «Wir bedauern das sehr und werden mit Hochdruck daran arbeiten, die Strecke wieder in Betrieb zu nehmen.» Mit den Reparaturarbeiten könne aber erst begonnen werden, wenn die Bundespolizei die Strecke freigebe.

Quelle: dpa

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