Impfungen gegen Pneumokokken: Nicht nur gut für die Lunge, sondern auch fürs Herz

23. März 2026 , 07:40 Uhr

Wenn es um Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht, denken viele an Bewegung, Ernährung oder spezielle Medikamente. Ein wichtiger Baustein wird dabei oft übersehen: der Schutz vor Atemwegsinfektionen. So können zum Beispiel Infektionen mit Pneumokokken-Bakterien für das Herz schwerwiegende Folgen haben.

Besonders gefährdet sind Menschen ab 60

Pneumokokken sind Bakterien, die das ganze Jahr über aktiv sind und durch Tröpfcheninfektion übertragen werden – also beim Husten, Niesen oder Sprechen. Sie sind die häufigste Ursache für bakterielle Lungenentzündungen. Dr. Bettina Schraut, Fachärztin für Innere Medizin, erklärt: “Jede schwere Infektion der Atemwege bedeutet auch eine erhebliche Belastung für die Herzgesundheit. Das entzündliche Geschehen, das eine Lungenentzündung in Gang setzt, kann sich dann auf den ganzen Körper ausbreiten und auch das Herz und die Gefäße betreffen.”

Besonders gefährdet sind Menschen ab 60, denn mit zunehmendem Alter lässt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems nach, unterstreicht Dr. Bettina Schraut: “Eine Lungenentzündung kann dann dazu führen, dass sich die Herzfunktion verschlechtert oder bestehende Erkrankungen weiter verstärken. Menschen mit z.B. Bluthochdruck oder Herzschwäche, erleiden dann sogar möglicherweise einen Herzinfarkt, eine Herzmuskelentzündung oder Herzrhythmusstörungen.”

Pneumokokken-Impfung: Wichtiger Teil der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Deshalb stuft die Europäische Gesellschaft für Kardiologie Impfungen gegen Atemwegsinfektionen, wie die Pneumokokken-Impfung, als wichtigen Teil der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein. Dr. Bettina Schraut bestätigt: “Eine Impfung kann vor den Folgen einer Pneumokokken-Infektion schützen. Sie wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Menschen ab 60 Jahren sowie für alle Personen ab 18 Jahren mit chronischen Erkrankungen empfohlen. Die Impfung kann mit anderen Impfungen kombiniert werden – etwa gegen Grippe oder COVID-19.”

Weitere Infos gibt’s bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Pfizer Pharma GmbH

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