Bayerische und oberfränkische Unternehmen spüren zunehmend den Wettbewerbsdruck aus China. Laut einer aktuellen IHK-Umfrage sagen das 78 Prozent der Firmen. Viele reagieren mit Kostensenkungen und neuen Produkten. China bleibt gleichzeitig ein wichtiger Handelspartner: Im ersten Halbjahr hat Bayern Waren für 16,8 Milliarden Euro aus China importiert. Die Exporte nach China gingen dagegen etwas zurück. Bei der Frage nach einer härteren EU-Handelspolitik gegen China sind die Unternehmen gespalten. Mehr als die Hälfte sind dafür. Der oberfränkische IHK-Präsident Waasner fordert deshalb mehr Wettbewerbsfähigkeit – unter anderem durch bessere Ausbildung, schnellere Genehmigungen und mehr Raum für Innovationen.