IHK Oberfranken: "Infrastruktur muss auf den Stand des 21. Jahrhunderts gebracht werden!"

20. Januar 2026 , 10:01 Uhr

Die oberfränkische Industrie- und Handelskammer ist mit gemischten Gefühlen ins neue Jahr gestartet. Zum Beispiel hat die regionale Industrie nach Angaben der Kammer deutlich an Arbeitsplätzen verloren. Für verhaltenen Optimismus sorgen hingegen die angekündigten staatlichen Milliardenausgaben für Infrastruktur und Verteidigung. IHK-Sprecher Peter Belina:

„Das kommt letztlich auch unserer Wirtschaft zugute und damit auch den Arbeitsplätzen. Dieses kleine Wachstum wird aber nicht dazu führen, dass es richtig aufwärts geht. Es ist aber sehr wichtig, dass der Staat wieder deutlich mehr in Infrastruktur investiert, damit die endlich auch auf einen Stand kommen, der dem 21. Jahrhundert entspricht.“

Von den Investitionen könnten in Oberfranken vor allem Automobilzulieferbetriebe profitieren, so Belina weiter. Dass sie die Defizite in der Branche ausgleichen werden, glaubt er aber nicht.

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