Nach dem Tod des Bayerischen Wirtschaftsministers und Freie Wähler-Chefs Hubert Aiwanger zeigt sich Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber aus Forchheim tief erschüttert und schockiert. Er schreibt über seinen Parteikollegen auf Facebook: „Die vielen gemeinsamen Momente werden unvergessen bleiben. Danke für gute, gemeinsame 20 Jahre“. Auch der Bamberger CSU Landtagsabgeordnete Holger Dreml zeigt sich gegenüber Radio Bamberg entsetzt, schockiert und traurig über den frühen Tod von Hubert Aiwanger:
„Hubert Aiwanger war ein volksnaher Politiker, einer, der zugehört hat, der unendlich lange reden konnte, ohne irgendein Skript vor sich liegen zu haben. Ich kann mich noch sehr gut an den Schätzer Bauern-Tag 2023 erinnern, als ich mit ihm den Saal verlassen wollte und er jedem Bürger, der wollte, die Hand schüttelte, ein Selfie machte, sich mit ihm unterhielt, einfach einer, der gerne beim Volk war. Wir verlieren mit Hubert Aiwanger eine Persönlichkeit, einen Menschen aus der bayerischen Politik, der sicherlich so nicht wegzudenken ist. Mein Mitgefühl, meine Anteilnahme liegt bei der Familie, bei seiner Frau und bei seinen zwei Söhnen.“
Fassungslosigkeit auch bei der Bamberger CSU-Landtagsabgeordneten Melanie Huml:
„Wir haben viele Jahre zusammen im Kabinett gearbeitet. Er war ein leidenschaftlicher Kämpfer für seine Heimat und sich immer selbst treu geblieben. Ein Original in der Politik, der die politische Kultur mitgeprägt hat und wirklich für die Wirtschaft hier in Bayern gekämpft hat.“
Nach dem überraschenden Tod von Hubert Aiwanger ist ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden. Der 55-Jährige war am Abend tot in seinem Hotelzimmer in Berlin-Mitte gefunden worden.