Ehrenpräsident des FC Bayern

Hoeneß warnt: WM mit 48 Teams gefährdet Spieler-Gesundheit

18. Februar 2026 , 05:44 Uhr

Uli Hoeneß sieht die Gesundheit der Profis durch die XXL-WM in Gefahr. Auch den FIFA-Chef kritisiert der 74-Jährige.

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß sorgt sich bei der aktuellen Teilnehmerzahl von 48 Teams an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko um die Gesundheit der Spieler. «Ich finde maximal 32 Teilnehmer richtig. Ich bin der Meinung, dass die Qualität der Spiele immer weiter verwässert wird und die Verletzungsgefahr immer weiter steigt. Das merken heute bereits alle Klubs», sagte der 74-Jährige im zweiten Teil eines «Bild»-Interviews. Als Hoeneß 1974 mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel holte, waren nur 16 Teams bei der Endrunde in Deutschland am Start.

Hoeneß: FIFA-Friedenspreisverleihung an Trump «deplatziert»

Auch gegen den FIFA-Chef Gianni Infantino teilte Hoeneß aus. Besonders die Verleihung des Friedenspreises an US-Präsident Donald Trump gefiel ihm nicht. «Mit dieser Preisverleihung kann ich nichts anfangen, sie wirkte deplatziert», sagte Hoeneß. Infantino müsse sich als FIFA-Präsident um den Fußball kümmern, das sei schwer genug. «Ich erwarte von ihm, dass er den Fußball immer in den Vordergrund stellt und alles andere zweitrangig behandel.»

Infantino steht unter anderem wegen seines Umgangs mit Trump in der Kritik. Dem US-Präsidenten hatte der Weltverband bei der WM-Auslosung in Washington Anfang Dezember den neu eingeführten FIFA-Friedenspreis verliehen.

Quelle: dpa

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