In den Landkreisen Bamberg und Haßberge bleibt die Hochwasserlage weiter kritisch. Seit Dienstag gilt für mehrere Regionen in Nordbayern eine Hochwasserwarnung des Hochwassernachrichtendienstes. Grund sind anhaltende Regenfälle und Tauwetter – dadurch sind die Pegelstände teils deutlich gestiegen.
Für Franken rechnen die Experten weiterhin mit Ausuferungen der Meldestufen 1 bis 2, falls es weiter regnet. Besonders betroffen sind mehrere Kommunen in Ober- und Unterfranken. Gleichzeitig treiben die Verantwortlichen im Landkreis Bamberg ihre Starkregen- und Hochwasservorsorge weiter voran.
In Schlüsselfeld wurde am Mittwoch eine Abschnittsführungsstelle eingerichtet. Außerdem läuft dort die Sandsackfüllmaschine auf Hochtouren. Zahlreiche Sandsäcke werden aktuell befüllt, ein Lkw wurde bereits komplett beladen. Ein Teil der Sandsäcke bleibt in der Region, weitere sollen vorsorglich nach Ebrach und Burgwindheim gebracht werden. Die Einsatzkräfte bereiten sich damit auf mögliche weitere Zuspitzungen vor.
Auch im Landkreis Haßberge ist noch keine Entspannung in Sicht. Entlang der Rauhen Ebrach ist der Pegel weiter gestiegen. Bei Prölsdorf musste die Staatsstraße 2274 wegen Überflutung gesperrt werden. Teilweise sind auch bebaute Gebiete betroffen. Und: Für Donnerstag sind weitere Niederschläge angekündigt – eine Entspannung ist also vorerst nicht in Sicht.