Hitze beeinflusst Schifffahrt auf Main

05. August 2026 , 08:19 Uhr

Die anhaltende Trockenheit hat jetzt auch Folgen für die Schifffahrt auf dem Main in Unterfranken. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung lässt die Schleusen langsamer arbeiten, um Wasser zu sparen und starke Pegelschwankungen zu vermeiden. Deshalb werden Schiffe künftig häufiger gesammelt geschleust – das kann zu längeren Wartezeiten führen.

Hintergrund sind die niedrigen Wasserstände: Statt der üblichen rund 140 Kubikmeter fließen derzeit nur noch etwa 35 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch den Main. Bereits ab 70 Kubikmetern greifen die Sparmaßnahmen. Wegen der Niedrigwasserstände auf Rhein und Donau sind außerdem deutlich weniger Frachtschiffe unterwegs. Ein extremes Niedrigwasser wie auf den beiden Flüssen droht dem Main aber nicht, da sein Wasserstand über die Schleusen geregelt werden kann.

 

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