Das Erzbistum Bamberg hat seinen Haushalt für das laufende Jahr verabschiedet: Die Erzdiözese plant dabei mit einem Minus von rund fünf Millionen Euro. Laut Finanzdirektor Mathias Vetter sehe der Haushalt Erträge von 229,8 Millionen Euro und Aufwendungen von 234,8 Millionen Euro vor. Der größte Teil der Einnahmen komme dabei nach wie vor aus Kirchensteuermitteln. So erwartet das Erzbistum Einnahmen in Höhe von 176,3 Millionen Euro. Hinzu kämen weitere 35,5 Millionen Euro an Zuschüssen und Zuweisungen, darunter 10,6 Millionen Euro an Staatsleistungen. Weitere 18 Millionen Euro fielen auf sonstige Erträge, wie zum Beispiel aus Miet- und Pachteinnahmen. Auf der Ausgabenseite flössen 40,6 Prozent in die Seelsorge und 45,5 Prozent in die Personalkosten, heißt es. Der Bauetat umfasse 16 Millionen Euro. Die absehbaren Entwicklungen würden einen sehr sorgfältigen und vorausschauenden Umgang mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen erfordern, so Finanzdirektor Mathias Vetter. Durch Sparmaßnahmen und Prioritätensetzung wolle man das Betriebsergebnis wieder ausgleichen, um die wirtschaftliche Stabilität des Erzbistums langfristig zu sichern.