Handwerk in Oberfranken: Vorsichtiger Optimismus zu Beginn von 2026

21. Januar 2026 , 06:49 Uhr

Nach einem schwierigen Jahr 2025 mit Auftragsrückgängen und Arbeitsplatzabbau blickt das Handwerk in Oberfranken vorsichtig optimistisch nach vorn. Das hat der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Matthias Grassmann, im Gespräch mit Radio Bamberg bilanziert. Zu Beginn des ersten Quartals 2026 zeichne sich zwar eine leichte Besserung ab, entscheidend sei jedoch, ob die von der Bundesregierung angekündigten Reformen tatsächlich umgesetzt werden.

Auch die Industrie- und Handelskammer Oberfranken rechnet mit einem leichten Wirtschaftswachstum. IHK-Vizepräsident Herbert Grimmer sieht erste positive Tendenzen durch eine steigende Binnennachfrage und die Stärke der vielen Familienunternehmen in der Region. Kritisch bewertet er in diesem Zusammenhang die Diskussion um eine höhere Erbschaftssteuer, die gerade diese Betriebe stärker belasten würde.

Sorgen bereitet dem Handwerk weiterhin der Fachkräftemangel. Grassmann fordert schnellere und effektivere Verfahren bei der Integration ausländischer Arbeitskräfte. Andernfalls werde sich das Problem in den kommenden Jahren durch den demografischen Wandel weiter verschärfen.

Das könnte Dich auch interessieren

21.01.2026 Impfschaden-Streit: OLG Bamberg bestellt weiteres Gutachten Der Streit um einen möglichen Impfschaden nach einer Corona-Impfung geht weiter. Eigentlich hätte das Oberlandesgericht Bamberg am Montag seine Entscheidung verkünden wollen. Der Termin ist jetzt aber abgesagt, heißt es vom Gericht. Demnach hat die Kammer ein weiteres medizinisches Gutachten in Auftrag gegeben. Dabei geht es darum, ob der Impfstoff von Astrazeneca kein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis 21.01.2026 IHK warnt vor Folgen der geplanten Erbschaftsteuerreform Die IHK für Oberfranken in Bayreuth warnt vor den Plänen der SPD zur Erbschaftsteuer. Nach Ansicht von IHK-Präsident Michael Waasner würde die Reform vor allem familiengeführte Betriebe härter treffen – und das sind die Unternehmen, die in Oberfranken die meisten Arbeitsplätze sichern. Der geplante Freibetrag von fünf Millionen Euro reiche oft nicht aus, da Maschinen, 21.01.2026 Landtiermedizin: Bewerbungsphase für Studium in München startet im Februar Wer schon immer Tiermedizin studieren will und sich um Nutztiere kümmern will, der hat bald wieder die Möglichkeit, sich als Landtierarzt zu bewerben. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit aktuell (12.1.) mitteilt, können sich Interessierte auch aus der Region Bamberg-Forchheim vom 1. bis 28. Februar online bewerben, um ab dem kommenden Wintersemester an 21.01.2026 Prozessbeginn in Nürnberg: 27-Jähriger soll Hochzeitsgast erschossen haben Er erschoss auf einer Hochzeitsfeier in Fürth einen anderen Mann. Deshalb steht ab heute ein 27-jähriger vor dem Landgericht Nürnberg. Der Franzose soll im vergangenen März auf einer Hochzeitsfeier den Vater seiner ehemaligen Lebensgefährtin mit sechs Schüssen getötet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm heimtückischen Mord vor. Hintergrund sollen Streitigkeiten um Geld im Zusammenhang mit den