Update:
Großer Polizeieinsatz am Nachmittag in Bayreuth. Gegen 11 Uhr hat ein Schüler der Alexander-von-Humboldt-Realschule auf einer nahegelegenen Baustelle eine Handgranate gefunden. Die Polizei hat die Schule evakuiert und ein Sprengkommando angefordert. Polizeisprecher Christian Raithel:
„Also die Spezialisten aus Nürnberg sind gekommen und haben den Gegenstand inspiziert. Es handelt sich um eine amerikanische Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass man den Gegenstand nicht einfach mitnehmen kann, das ist zu gefährlich. Also müssen sie ihn kontrolliert sprengen. Dann haben sie im Anschluss am Waldrand ein Loch ausgehoben. Etwa einen Meter tief. Haben dort die Handgranate hinein und sie dort kontrolliert gesprengt.“
Stand jetzt kann morgen an der Alexander-von-Humboldt-Realschule auch wieder der Unterricht stattfinden.
An der Alexander-von-Humboldt-Realschule in Bayreuth hat ein Schüler heute Vormittag eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht, aktuell sperrt die Polizei aber das Gelände weiträumig ab. Die Schule wurde evakuiert. Auch ein Sprengkommando ist auf dem Weg zum Fundort. Die Straße „An der Bürgerreuth“ ist zur Stunde gesperrt. Die Maßnahmen werden voraussichtlich noch bis zum Nachmittag dauern, teilt die Polizei mit.
Über alle aktuellen Entwicklungen halten wir Euch hier bei Radio Bamberg auf dem Laufenden.
Hier die Informationen der Polizei in Oberfranken:
Fund einer Weltkriegs-Granate in Bayreuth
BAYREUTH. Am Mittwochvormittag entdeckte ein Schüler im Bereich Bürgerreuth auf einer Baustelle nahe der dortigen Realschule eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Nach Evakuierung der Schule und veranlassten Absperrmaßnahmen sprengte eine Spezialfirma den Gegenstand kontrolliert.
Gegen 11 Uhr fand der Schüler auf einer Baustelle nahe der Alexander-von-Humboldt-Realschule in Bayreuth einen verdächtigen, stark verkrusteten Gegenstand auf, der augenscheinlich einer Handgranate ähnelte. Auf der Baustelle stattfindende Erdarbeiten legten den Gegenstand vermutlich unbemerkt frei. Der Schüler nahm die mutmaßliche Granate an sich und suchte Rat bei einer Lehrkraft, die umgehend die Polizei alarmierte.
Aus Sicherheitsgründen evakuierte die Polizei Bayreuth-Stadt in Absprache mit der Schulleitung die Realschule und richtete umfangreiche Absperrmaßnahmen ein. Eltern holten ihre Kinder außerhalb des Gefahrenbereichs ab, sodass weitere Betreuungsmaßnahmen nicht erforderlich waren.
Nach Rücksprache mit Spezialisten des Landeskriminalamtes bestätigten sich die Hinweise, dass es sich um eine amerikanische Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Über ihre Funktionsfähigkeit konnte lediglich spekuliert werden. Eine auf Kampfmittelbeseitigung spezialisierte Firma aus Nürnberg traf am frühen Nachmittag ein und entschied sich für eine kontrollierte Sprengung am nahegelegenen Waldstück, die gegen 13.45 Uhr stattfand.
Die Sprengung erzeugte einen lauten Knall, verlief jedoch erfolgreich und ohne Komplikationen. Kurz darauf hob die Polizei die Absperrmaßnahmen wieder auf.