Das Deutschlandticket ist mit Start ins neue Jahr fünf Euro teurer: 63 Euro müssen Kunden jeden Monat zahlen, wenn sie es für den Nahverkehr im ganzen Land nutzen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten findet das vor allem für Auszubildene eindeutig zu teuer.
Für die 5.260 Azubis in der Region Bamberg/Forchheim sollte das Deutschlandticket günstiger sein, nämlich um die Hälfte. Der Appell geht dabei direkt an die Arbeitgeber. Die sollten die Azubis gezielt beim Deutschlandticket unterstützen, findet die NGG. Elf Euro 50 nennt die Gewerkschaft dabei als Anteil der Arbeitgeber, 20 Euro steuert das Land Bayern bereits bei. Ziel ist es, die Azubis mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Oberfranken und darüber hinaus möglichst mobil zu machen, heißt es in einer Mitteilung. In Niedersachen gibt es eine solche Regelung schon. In manchen Betrieben mit Tarifbindung in Bayern hat die NGG auch schon durchgesetzt, dass die Arbeitgeber ihre Azubis bei den Fahrtkosten unterstützen.