Gewerkschaft NGG: „Strom darf nicht zum Luxusgut werden – Stromsteuer senken"

26. November 2025 , 15:49 Uhr

In der Region Bamberg-Forchheim können sich viele Menschen Strom und Heizen nicht mehr leisten. Nach Schätzungen der Gewerkschaft NGG leben gut 19.000 Haushalte in einer Situation, in der Rechnungen nicht oder verspätet bezahlt werden.

Steigende Strompreise würden die Menschen enorm unter Druck setzen. So die NGG und fordert die Bundesregierung auf, die Stromsteuer für private Haushalte zu senken und Stromnetze in öffentliche Hand zu überführen. Nur so könnten langfristig stabile Energiekosten für Haushalte, aber auch für Schulen, Schwimmbäder und Krankenhäuser gesichert werden. Die NGG begrüßt zwar vergünstigten Industriestrom, kritisiert aber die Ungleichbehandlung von gewerblichem und privatem Strom. Der kommissarische Geschäftsführer der NGG Oberfranken, Rainer Reißfelder: „Hohe Energiekosten dürfen keine Arbeitsplätze gefährden – gerade auch in der heimischen Ernährungswirtschaft.“

 

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