Gerade mal ein Drittel der Bahnhöfe in Oberfranken ist für alle Menschen zugänglich

24. Mai 2024 , 17:49 Uhr

Also auch für die, die im Rollstuhl sitzen, nicht gut zu Fuß oder mit dem Kinderwagen oder dem Fahrrad unterwegs sind. Das hat eine Anfrage der bayerischen Landtagsgrünen an die Staatsregierung ergeben, so die Bamberger Grünen-Landtagsabgeordnete Ursula Sowa.

Prominentes Beispiel ist der Bahnhof Münchberg. Die Stadt wartet seit Jahren auf den barrierefreien Ausbau. Aber auch die Bahnhöfe, die mit Aufzügen ausgestattet sind, sind in der Realität dann oft nicht barrierefrei. Oft fallen die Aufzüge wegen eines technischen Defekts aus. Die Bahn wartet lange auf Ersatzteile. Sowa möchte deshalb künftig mit den Herstellern der Aufzüge ins Gespräch kommen. Außerdem appelliert sie an die Bayerische Staatsregierung sich nicht aus der Verantwortung zu ziehen. Die verweist nämlich stets auf die Bundesregierung, wenn es um Bahnthemen geht.

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