Siemens Healthineers wächst langsamer als erwartet. Wie der Medizintechnik-Konzern am Freitag mitteilte, stieg der Umsatz im vergangenen Quartal um 2,8 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen CEO Bernd Montag und Finanzchef Jochen Schmitz aber nur noch mit 3,5 bis 4 Prozent Wachstum, berichtet der FT. Grund ist vor allem die schwächelnde Labordiagnostik-Sparte, bedingt durch Marktveränderungen in China und sinkende Erlöse in den USA. Die Gewinnprognose hebt Healthineers dagegen an, begünstigt durch erstattete US-Zölle in dreistelliger Millionenhöhe. Gut läuft es weiterhin in der Bildgebung – wichtig für die Standorte in Erlangen und Forchheim, wo CT- und MRT-Geräte gefertigt werden.