2. Fußball-Bundesliga

Fürther Rückrundenstart ohne «Raketenwissenschaft»

15. Januar 2026 , 14:37 Uhr

Die abstiegsbedrohte SpVgg Greuther Fürth hat im Winter zwei neue Spieler verpflichtet. Trainer Heiko Vogel hat klare Vorstellungen, was weitere Transfers betrifft. Sein Motto für die Rückrunde steht.

Trainer Heiko Vogel will die SpVgg Greuther Fürth im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga nicht durch hektische Winter-Transfers verändern, sondern bestenfalls gezielt verstärken. «Wir wollen in keinen Aktionismus verfallen», sagte der Coach des Tabellenvorletzten vor dem Rückrundenauftakt bei Schlusslicht Dynamo Dresden am Samstag (13.00 Uhr/Sky). Das Wintertransferfenster sei «wesentlich schwieriger zu planen und umzusetzen als das Sommertransferfenster».

Zwei neue im Winter

Vogel betonte deutlich, dass es ihm weniger um reine Absicherung gehe als um Qualität. «Wenn etwas dazukommen sollte, muss das eine klare Option sein, die uns verstärkt oder eine Facette bietet, die wir so noch nicht haben», sagte der 50-Jährige.

Die Franken hatten Doni Arifi vom finnischen Meister Kuopion Palloseura für das defensive Mittelfeld verpflichtet. Zudem wechselte Flügelspieler Aiman Dardari auf Leihbasis vom Bundesligisten FC Augsburg nach Franken. 

«Ein hochveranlagter Spieler, der uns mit Sicherheit eine Facette gibt, die wir so in unserem Kader noch nicht haben», sagte Vogel. Dardari könne Situationen auslösen, die «zum Gamechanger» werden könnten. «Weil er aus dem Nichts heraus dann Torgefahr kreiert.»

«Marathon, kein Sprint»

Sportlich steht Fürth vor einem richtungsweisenden Kellerduell. Die Franken reisen mit 15 Punkten als Vorletzter nach Dresden (13 Zähler). 34 Gegentore kassierten die Sachsen in dieser Saison. Schlechter war nur Fürth, das mit 44 Gegentreffern die Schießbude der Liga ist. «Das muss man abstellen», sagte Vogel. Dass die Defensive das Manko sei, für diese Analyse müsse man «kein Raketenwissenschaftler sein». 

«Die Jungs sind sich sehr bewusst, in welcher Situation wir uns befinden», sagte Vogel. So wichtig das Auftaktspiel gegen Dynamo aber auch sei, entscheidend werde es nicht. Der Abstiegskampf werde «kein Sprint, sondern ein Marathon», sagte der Anfang Dezember verpflichtete Coach.

Quelle: dpa

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