Fünf tote Höckerschwäne wurden Mitte Dezember an einem Baggersee bei Zapfendorf im Kreis Bamberg gefunden. Jetzt steht fest: die Schwäne waren mit dem Vogelgrippevirus infiziert. Das teilt das Landratsamt Bamberg aktuell mit. Da es sich bei den Schwänen um Wildtiere handelt, gibt’s für Hausgeflügel weiterhin keine Stallpflicht. Tierhalter sollten ihre Bestände aber vorsorglich schützen. Das Landratsamt empfiehlt, Geflügel im Stall oder in geschützten Volieren zu halten und den Kontakt zu Wildvögeln zu vermeiden. Außerdem sollten die Tiere nicht im Freien gefüttert werden. Auch in der Natur gilt Vorsicht: Tote Wildvögel nicht anfassen, Hunde an der Leine halten und Funde von toten Tieren beim Veterinäramt melden.
Für Menschen ist eine Ansteckung mit dem Vogelgrippevirus grundsätzlich möglich, bislang ist aber deutschlandweit kein Fall bekannt.