Wetter

Frost und Glätte haben Bayern weiter im Griff

30. Januar 2026 , 08:00 Uhr

Neuschnee und glatte Straßen halten die Menschen im Freistaat bereits seit Tagen in Atem. Auch am Freitag soll sich zunächst nicht viel ändern.

Frost herrscht auch am Freitag in Bayern: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt in weiten Teilen des Bundeslandes Temperaturen unter null Grad oder um den Gefrierpunkt an, gefrierender Regen sei möglich. Es wird teils glatt auf den Straßen. Örtlich sei zudem mit teils dichtem Nebel und Sichtweiten unter 150 Metern zu rechnen.

Laut DWD bleibt es im Laufe des Tages meist stark bewölkt, anfangs neblig-trüb. Längere sonnige Abschnitte gibt es nur in Alpennähe. Ab dem späten Nachmittag können in Schwaben, später auch im westlichen Franken und in Oberbayern etwas Regen oder Schnee fallen. Die Höchstwerte liegen zwischen minus 1 und plus 5 Grad. 

Am Morgen vereinzelt Glätteunfälle

In der Nacht blieb ein größeres Verkehrschaos aufgrund von Glätteunfällen allerdings aus. Die Polizei berichtete vielerorts von einer ruhigen Nacht für die Einsatzkräfte. Ein Sprecher der Polizei Augsburg sagte, dass es am Morgen im Berufsverkehr vereinzelt kleinere, durch Glätte bedingte Unfälle gegeben habe. 

Keine Busse und ein gesperrter Friedhof

Seit Tagen beeinträchtigt das Wetter örtlich den Verkehr, vor allem in Nordbayern. Am Donnerstag war in Würzburg der Busverkehr auf einigen abschüssigen Strecken stundenlang eingeschränkt oder sogar ganz eingestellt worden. Dort waren auch die städtischen Friedhöfe wegen des Winterwetters gesperrt. In Bayreuth fuhren zeitweise gar keine Busse, im Landkreis Erlangen-Höchstadt fiel die Müllabfuhr aus.

In vielen Teilen des Bayerns war es am Donnerstag zu Unfällen gekommen. Auf einer Kreisstraße in Schwaben zwischen Forheim und Christgarten rutschte ein Schulbus mit zwei Schulkindern von schneeglatter Straße in einen Graben. Die beiden Kinder wurden dabei leicht verletzt.

Erhebliche Lawinengefahr

Nach Angaben des bayerischen Lawinenwarndienstes ist die Lawinengefahr in einigen Gebieten des Allgäus erheblich. Es ist dort Warnstufe drei von fünf erreicht, beispielsweise in den Bergen rund um Oberstdorf. In den meisten Regionen der bayerischen Alpen bleibt das Risiko allerdings darunter und wird als gering oder örtlich mäßig eingestuft.

Quelle: dpa

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