Freistaat fördert neues Bildungszentrum der HWK und investiert in die Fachkräfte von morgen

28. September 2026 , 12:40 Uhr

Der Freistaat Bayern unterstützt den Neubau des Bildungszentrums Bamberg der Handwerkskammer für Oberfranken mit knapp 20 Millionen Euro. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger haben dafür am Vormittag die Förderurkunde übergeben. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro, die gemeinsam von Bund, Bayern und der Handwerkskammer Oberfranken getragen werden.

Ministerpräsident Söder sagte im Radio Bamberg Interview:

„Ohne Handwerk kein Erfolg in der Wirtschaft. Wir fördern den Nachwuchs über den Tag des Handwerks in den Schulen. Wir machen die Meisterausbildung kostenfrei. Und das dritte sind die sogenannten Berufsbildungszentren, wie heute, vollgepackt mit modernster Technologie. Und beispielsweise für bestimmte Bereiche wie Brennstoffzellen, Wasserstofftechnologie wird hier Bamberg und Oberfranken das absolut stärkste Zentrum in ganz Deutschland. Und deswegen sind die 70 Millionen gut angelegt.“

Das neue Bildungszentrum an der Forchheimer Straße schafft moderne und praxisnahe Bedingungen für die Aus- und Weiterbildung in wichtigen Handwerks- und Bauberufen. Damit reagiert die Handwerkskammer auf den technologischen Wandel und den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger:

„Wenn wir hier ein Bildungszentrum installieren, quasi mit 70 Millionen Euro, um in Oberfranken das Handwerk noch mehr nach vorne zu bringen, junge Leute hier optimal ausbilden zu können, dann ist das ein klares Signal der Staatsregierung zu sagen: jawohl wir stehen hinter dem Handwerk, wir brauchen die Ausbildung, wir brauchen die beste Ausbildung und junge Leute im Handwerk, das hat Zukunft.“

Das Handwerk sei in Bayern stark aufgestellt, hieß es bei dem Ortstermin Bamberg: Auf 1.000 Einwohner kommen 15,8 Handwerksbetriebe. Mit rund 64.000 Auszubildenden übernimmt die Branche 29 Prozent der gesamten Ausbildungsleistung der bayerischen Wirtschaft. Allein die Handwerkskammer für Oberfranken vertritt gut 17.600 Betriebe, die jährlich mehr als 11,3 Milliarden Euro umsetzen und rund 5.000 Ausbildungsplätze bereitstellen.

Das könnte Dich auch interessieren

10.08.2026 KfW-Förderung in der Region deutlich gestiegen Die größte staatliche Förderbank, die KfW, hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Investitionen in der Region gefördert. In den Landkreis Forchheim flossen rund 39 Millionen Euro – fast doppelt so viel wie vor einem Jahr. Der Schwerpunkt lag auf privatem Wohnungsbau. Der Bamberger CSU-Bundestagsabgeordnete Thomas Silberhorn spricht von einem wichtigen Signal für mehr Wohnraum. Auch 22.07.2026 Der Ausbau des Bahnknotens Bamberg soll Fahrt aufnehmen Bei einem Treffen haben sich Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier und die Deutsche Bahn auf die nächsten Schritte verständigt. Im Herbst wird der aktuelle Planungsstand dem Stadtrat vorgestellt, im Frühjahr 2027 sollen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren eingereicht werden. Baustart wäre dann nach derzeitigem Stand 2029. „Wir wollen das Verfahren eng begleiten und dort, wo es möglich 10.07.2026  CSU fordert umfassenden Wirtschaftsbericht: Bamberg darf beim Wirtschaftsstandort nicht auf Sicht fahren Wie steht es um den Wirtschaftsstandort Bamberg? Darüber will die CSU-Stadtratsfraktion jetzt mehr Klarheit. Sie fordert einen umfassenden Bericht des Oberbürgermeisters und des Wirtschaftsreferats. Hintergrund sind die schwächere Konjunktur in der Region und Sorgen um Arbeitsplätze. Die CSU verlangt Auskunft darüber, welche Gespräche die Stadt seit der Kommunalwahl mit großen Arbeitgebern, Investoren und anderen wichtigen 04.05.2026 150.000 Euro für Projekte in Bamberg – neue Förderrunde startet Die Stadt Bamberg stellt auch 2026 wieder insgesamt 150.000 Euro für bürgerschaftliche Projekte bereit. Damit sollen Ideen unterstützt werden, die das Zusammenleben in der Stadt stärken. Bewerben können sich Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen ab sofort bis 7. Juni online. Gefördert werden unter anderem Projekte aus den Bereichen Bildung, Vereinsleben sowie Klima, Umwelt und