Kriminalität

Frankreich: Teenager nach großem Hackerangriff verdächtigt

30. April 2026 , 13:14 Uhr

Millionen persönliche Daten wurden bei einem Cybergangriff in Frankreich abgegriffen und zum Verkauf angeboten. Nun vermuten die Behörden: ein 15-Jähriger könnte damit zu tun haben.

Die französische Justiz verdächtigt einen 15-Jährigen, hinter einem großangelegten Hackerangriff auf die landesweite Plattform für Personalausweise und Kfz-Zulassungen zu stecken. Die Ermittler vermuten, dass es sich bei dem Jugendlichen um den Hacker handelt, der 12 bis 18 Millionen Datensätze von der ANTS-Seite zum Verkauf angeboten hatte. Der Jugendliche wurde festgenommen, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte.

Auf der Seite ANTS können Nutzerinnen und Nutzer unter anderem Anträge stellen und Termine vereinbaren. Bei dem Angriff Mitte des Monats waren dort Daten wie Benutzername, Name, Mailadresse und Geburtsdatum, teils auch Anschrift und Telefonnummer erbeutet worden. Biometrische Daten und angehängte Unterlagen wurden laut Innenministerium aber nicht abgegriffen. Dem Ministerium zufolge waren 11,7 Millionen Konten betroffen.

Quelle: dpa

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