Von heute bis Sonntag wird in Rom nicht über italienischen Wein, sondern über fränkisches Bier diskutiert. Beim „Frankenbierfest“ präsentieren zahlreiche fränkische Brauereien ihre Biere jenseits von Export- und Massenware. Statt internationaler Einheitslager stehen hier unfiltrierte Kellerbiere, Rauchbiere, dunkle Lager und saisonale Spezialitäten im Mittelpunkt. Eine besondere Ehre wird dabei Johann Kalb in seinen letzten Amtstagen als Bamberger Landrat zuteil:
„Mit 40 Brauereien aus dem fränkischen Rom und der gesamten Region werden wir in die italienische Hauptstadt einfallen. Unsere fränkische Bierkultur steht ja für Lebenslust, für Geselligkeit und für Lebensqualität und ist damit das perfekte Pendant zum italienischen Dolce Vita. Das 36 Kreisla darf dabei natürlich nicht fehlen und für mich persönlich ist es eine besondere Ehre, den Bieranstich in Rom durchführen zu dürfen.“
Insgesamt gehe es nicht darum, sich zu betrinken, heißt es von Organisator Manuele Colonna. Vielmehr stehe im Vordergrund, verschiedene Biere zu testen und sich darüber auszutauschen.