Vor dem Landgericht Bamberg wird heute der Prozess gegen einen 74-Jährigen aus dem Landkreis Forchheim fortgesetzt. Er soll vergangenen August seine 33-jährige Lebensgefährtin Katina K. aus Bulgarien getötet haben, weil diese gemeinsame Zukunftspläne verworfen hatte. An den bisherigen drei Verhandlungstagen sind bislang Zeuginnen aus dem direkten Umfeld der bis heute Vermissten befragt worden. Katinas Tante hatte kurz vor deren Verschwinden eine Sprachnachricht bekommen. Darin äußerte Katina Befürchtungen, der Angeklagte könnte ihr etwas antun. Kolleginnen sprachen über eigene Erfahrungen mit dem 74-Jährigen. Aggressiv habe er sich ihnen gegenüber zwar nicht verhalten, aber komisch kam er ihnen vor. Darüber hinaus wurden zwei Polizistinnen gehört, die die Vermisstenanzeige aufgenommen hatten – und ein Beamter, der den Angeklagten verhört hatte. Heute werden weitere Zeugen aus dem Umfeld der Vermissten angehört. Die Verhandlung beginnt um 9 Uhr.