Forchheimer Apotheker wegen Handels mit Covid-Arznei angeklagt

18. September 2025 , 11:28 Uhr

Wegen des Verdachts es unerlaubten Handels mit dem Corona-Medikament Paxlovid sind acht Menschen angeklagt worden. Zwei der Angeschuldigten sitzen in Untersuchungshaft, wie die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg mitteilte.

Bei den Angeschuldigten handelt es sich um Apotheker aus Forchheim, München, Nürnberg und Regensburg sowie Mitarbeiter in Apotheken und einen Zwischenhändler. Sie sollen 2022 und 2023 das Medikament Paxlovid bestellt haben, um es anschließend «außerhalb des vorgegebenen Verteilungsmechanismus» auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Dadurch soll ein Schaden von insgesamt rund drei Millionen Euro entstanden sein. Bis zu einer Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Paxlovid wurde im Januar 2022 in Deutschland neu zugelassen. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hatte es der Bund zentral und in großen Mengen beschafft. Nach einer ärztlichen Verordnung sollten es Patienten in der Apotheke kostenlos bekommen. Nach Angaben der Zentralstelle erhielten der Großhandel und die Apotheken eine Aufwandsentschädigung aus Bundesmitteln dafür, über die gesetzlichen Krankenkasse wurde nicht abgerechnet.

Das könnte Dich auch interessieren

24.06.2026 Wegen Trockenheit: Einschränkungen bei Wasserentnahme im Landkreis Forchheim Wegen der anhaltenden Trockenheit warnt das Landratsamt Forchheim aktuell (24.06.) vor unerlaubten Wasserentnahmen aus Bächen, Flüssen, Seen und Teichen. Demnach darf Wasser aus oberirdischen Gewässern grundsätzlich nur mit Genehmigung entnommen werden. Erlaubnisfrei ist das nur in engen Grenzen – etwa in kleinen Mengen mit Handgefäßen. Gerade kleinere Bäche und Gräben könnten durch Wasserentnahmen zum Gartengießen 20.06.2026 Glückliches Ende einer Vermisstensuche Wie die Polizei Forchheim aktuell mitteilt, ist die Öffentlichkeitsfahndung vom 16.06.2026 nach Markus Paolillo beendet. Herr Paolillo konnte demnach heute wohlbehalten zu Hause angetroffen werden. 18.06.2026 Stadt Forchheim arbeitet an Hitzeaktionsplan Die Stadt Forchheim will sich besser auf zunehmende Hitzeperioden vorbereiten. Hintergrund sind laut Verwaltung deutlich mehr sogenannte „heiße Tage“ mit Temperaturen über 30 Grad, die auch in der Region immer häufiger auftreten. „Die Stadt Forchheim arbeitet aktuell an einem Hitzeaktionsplan, um die Bürger besser vor gesundheitlichen Auswirkungen durch Hitze zu schützen. Dafür werden unter anderem 17.06.2026 Neue Regeln für E-Scooter Nutzung: wie ist die Situation in der Region? Im Bundestag wird aktuell über strengere Regeln für E-Scooter diskutiert. Ziel ist es, Geschädigte nach Unfällen besser zu schützen und Haftungsfragen klarer zu regeln. Laut Polizei Oberfranken hat es im vergangenen Jahr 128 Unfälle mit E-Scootern gegeben – fast 50 davon in der Region Bamberg-Forchheim. Die meisten Unfälle entstehen laut Polizei durch Fahrfehler, etwa beim