Es muss Geld in die Stadtkasse. Die hat in Forchheim bekanntermaßen ein Loch in Höhe von über 50 Millionen Euro. Im Zuge der letzten Haushaltsgenehmigung hat das Landratsamt darauf gepocht, dass die Grund- und Gewerbesteuern als beste Einnahmequellen erhöht werden sollten. Zumindest was die Gewerbesteuer anbelangt, ist sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung nach langer Diskussion einig geworden, so Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein:
„Den Gewerbesteuer Hebesatz haben wir beraten und beschlossen, dass dieser leicht und sehr moderat ansteigt, von heute 350% auf 370% ab dem 1.1.2026. Mir und vielen anderen war es wichtig, dass wir einfach fair miteinander umgehen und das ankündigen, was wir tun und nicht hinterher sagen, rückwirkend würden wir erhöhen, was wir dürfen. Ich finde es besser, wenn wir das vorher klar kommunizieren.“
Das sorge auch für Fairness und Planbarkeit, so Kirschstein weiter.