Fischotter: ganz so einfach ist es nicht mit dem Töten

01. Juli 2025 , 14:16 Uhr

 

Der Fischotter darf in Oberfranken weiterhin nicht im so genannten vereinfachten Verfahren getötet werden. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof jetzt in einem Eilverfahren nach einer Beschwerde der Deutschen Umwelthilfe beschlossen.
Hintergrund ist: Die Regierung von Oberfranken hatte im Februar festgelegt, in welchen Regionen Fischotter auf Antrag getötet werden dürfen – etwa, um Schäden in der Fischwirtschaft zu verhindern. Die Bezirksregierung hatte in den Landkreisen Bayreuth, Hof und Wunsiedel Gebiete festgelegt, in denen bis zu zehn Fischotter pro Jahr entnommen werden dürfen. Viele Teichwirte in Oberfranken beklagen massive Schäden durch den Fischotter, der sich in den letzten Jahren massiv verbreitet hat. Dass komplette Fischteiche leergefressen werden, ist keine Seltenheit mehr.

Das könnte Dich auch interessieren

20.08.2026 Gewitter sorgt für Einsätze und Räumungen in ganz Oberfranken Das Unwetter hat gestern Abend und in der vergangenen Nacht in Oberfranken für mehrere Einsätze gesorgt. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 23 Mal ausrücken. Hauptsächlich ging es um umgestürzte Bäume, herabfallende Äste und umgestürzte Bauzäune. Zeitweise mussten auch Straßen gesperrt werden. Betroffen war auch das Kronacher Freischießen: Rund 3.500 Besucher mussten den Außenbereich und die Fahrgeschäfte 15.08.2026 Waldbrandbeobachtungsflüge auch an diesem Wochenende Die Waldbrandgefahr bleibt in Oberfranken hoch. Deshalb lässt die Regierung von Oberfranken an diesem Wochenende erneut Wälder aus der Luft überwachen. Die Flüge sind heute und morgen jeweils am Nachmittag geplant. Hintergrund ist die anhaltende Trockenheit. Gerade dann steigt die Waldbrandgefahr durch hohe Temperaturen und Freizeitaktivitäten. Die Regierung setzt die Luftbeobachtung zur Vorbeugung ein und 14.08.2026 15.000 Zuckertüten sollen auf Hilfe bei seelischen Krisen aufmerksam machen Der Bezirk Oberfranken will mit einer ungewöhnlichen Aktion auf Hilfe in seelischen Krisen aufmerksam machen. 15.000 Zuckertüten mit der Nummer des Krisendienstes werden in den Cafeterien der Bezirkskrankenhäuser Bayreuth und Rehau sowie der Bezirksklinik Kutzenberg verteilt. Die Tütchen sollen ganz nebenbei im Alltag auf das Hilfsangebot aufmerksam machen. Bezirkstagspräsident Henry Schramm sagt, psychische Krisen sollten 13.08.2026 Am Wochenende wieder Beobachtungsflüge wegen hoher Waldbrandgefahr Wegen der anhaltenden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr in Oberfranken weiter. Deshalb ordnet die Regierung von Oberfranken auch an diesem Wochenende wieder Kontrollflüge an. Am Samstag und Sonntag sollen Luftbeobachter mögliche Brände frühzeitig erkennen. Die Behörden warnen außerdem davor, im Wald zu rauchen oder offenes Feuer zu machen. Auch heiße Fahrzeugkatalysatoren können trockenen Boden entzünden. Wer