Der Bamberger FDP-Stadtrat Martin Pöhner zeigt sich überrascht über die Ablehnung des Antrags des Zweckverbandes Gymnasien zur Neugründung eines Gymnasiums am Standort Hirschaid.
Pöhner, der auch Verbandsrat des Zweckverbandes für Stadt und Landkreis Bamberg ist, betont: „Die Bamberger Gymnasien platzen aus allen Nähten, die Schülerzahlen steigen weiter, und viele Klassenräume sind viel zu klein.“ Ein Ausbau der bestehenden staatlichen Gymnasien sei nicht möglich. Deshalb könne er die Entscheidung des Kultusministeriums nicht nachvollziehen und fordert Offenlegung der Berechnungen.
Auch das Anliegen des Landkreises, ein Gymnasium im Landkreis zu haben, sei nachvollziehbar und wichtig, so Pöhner. „Bildungsprobleme können wir nur gemeinsam zwischen Stadt und Landkreis lösen. Dabei muss auf die Anliegen beider Seiten eingegangen werden.“
Der FDP-Politiker spricht sich dafür aus, das Thema „Weiteres Vorgehen bei den Raumproblemen an den Bamberger Gymnasien / Gymnasium im Landkreis“ bei der nächsten Zweckverbandssitzung am kommenden Dienstag auf die Tagesordnung zu setzen. „Die Probleme an den Bamberger Gymnasien sind offensichtlich und müssen dringend gelöst werden“, betont Pöhner.