Lila gegen Weiß – das war gestern das Motto im Bamberger Fuchsparkstadion. Der FC Eintracht Bamberg traf im Testspiel auf Delay Sports Berlin – und mehr als 4.600 Zuschauer waren live dabei. Vor allem junge Fans wollten die Berliner sehen, denn der Verein wurde von Streamer Elias Nerlich und Ex-Profi Sidney Friede gegründet. Friede stand selbst auf dem Platz. Am Ende setzten sich die Gäste knapp mit 4 zu 3 durch. Sportlicher Leiter Stefan Mohr über das Spiel:
„Am Ende des Tages haben wir schon von Anfang an gesagt, dass wir es als Trainingsspiel sehen. Wir hätten natürlich auch heute das Spiel gerne gewonnen. Unentschieden, glaube ich, wäre auch in Ordnung gewesen. Jetzt haben wir leider drei zu vier verloren. Für uns war es aber auch ganz wichtig, das haben wir auch von voraus kommuniziert, dass wir einfach ein schönes Event haben, dass wir den Zuschauern, die heute gekommen sind, bei Strömen, Regen einfach was bieten können und dass es am Ende auch komplett friedlich bleibt.“
Delay-Trainer Kevin Pannewitz zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Domreiter.
„Ich war sehr beeindruckt von der Formation, wie sie sich gespielt haben, mit 2-2-5-1 oder sowas. Ich habe mir direkt die Nummer auch vom Coach geholt und ich will das gerne mal verstehen und lernen. Also was sie spielen, wie sie verschieben, was die Laufwege sind, wenn der eine reinschiebt oder reinläuft oder rausläuft, was dann passiert. Das hat uns zwei große, große Probleme gestellt.“
Am Ende konnten die Fans auch noch Selfies mit Streamer Elias Nerlich machen.