Der FC Eintracht Bamberg trennt sich nach gut dreieinhalb Jahren von Cheftrainer Jan Gernlein und Co-Trainer Alex Grau. Hintergrund ist laut Verein der enttäuschende Start in die Rückrunde. Laut einer aktuellen Pressemitteilung hätten die Verantwortlichen gemeinsam mit Mannschaftsrat und Trainerteam den bisherigen Saisonverlauf analysiert und sich schließlich für eine Veränderung entschieden. Vorstandssprecher Sascha Dorsch sagt gegenüber Radio Bamberg:
„Es ist eine hohe Unzufriedenheit gewesen und wir haben das getan, was wir die letzten Jahre immer getan haben. Wir haben nicht übereinander gesprochen, wir haben miteinander gesprochen, das heißt Mannschaftsrat, Trainer, Verantwortliche. Und am Ende haben wir den größtmöglichen Impuls genommen, das heißt einfach sportliche Neuausrichtung im Trainerteam. Und das war letztendlich der Grund für die Entscheidung. Also eine Vielfalt von Dingen, die eingeflossen sind und gemündet sind in der Trennung von Jan Gernlein, Alex Grau. Für den Moment versuchen wir den Weg zu gehen, wir werden sehen, wo es hinführt.“
Für das Spiel heute Nachmittag gegen den SC Großschwarzenlohe übernehmen zunächst Individualtrainer Simon Schmoll und der verletzte Spieler Marc Reischmann an der Seitenlinie. Wer die Mannschaft langfristig trainieren wird, will der Verein in den nächsten Wochen bekannt geben.
Jan Gernlein fasst seine Zeit bei den „Domreitern“ mit folgenden Worten zusammen: “Ich bedanke mich für die schöne gemeinsame Zeit, die in jedem Jahr aufs Neue einzigartig war. Der überraschende Aufstieg in die Regionalliga und der folgende Klassenerhalt, werden mir immer eine tolle Erinnerung bleiben. Danke an das Vertrauen der Vereinsführung, für die Ruhe in unruhigen Phasen, meine Trainerkollegen, das Betreuerteam und zu guter Letzt dem Herzstück des Vereins unserer Jugendabteilung, die einen herausragenden Job macht. Ein letzter Dank gilt allen Vereinen und Trainerkollegen der umliegenden Vereine, mit denen man die letzten Jahre stets positiv in Kontakt kommen durfte. Alles hat seine Zeit, meine endet nun hier.”