Der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl hat in diesen Tagen die Anker-Einrichtung Oberfranken in Bamberg besucht. Dabei tauschte sich der 58-Jährige mit Geflüchteten, Betreuern sowie Mitarbeitern der Einrichtung aus und zeigte sich beeindruckt von der geleisteten Arbeit.
„Ich bin sehr froh und dankbar für diesen Besuch und für die Arbeit, die hier geleistet wird“, sagte Gössl. „Ich konnte sehr gute Eindrücke sammeln und natürlich auch so manche Bedürfnisse wahrnehmen und aufnehmen. Besonders dankbar bin ich für das Engagement der Caritas und all jener, die sich hier im Zentrum tagtäglich einsetzen.“
Der Erzbischof betonte, dass sich die katholische Kirche weiterhin für das Recht auf Asyl stark machen werde – auch wenn man wisse, dass nicht alle Menschen aufgenommen werden könnten.
Auch der Leiter der Einrichtung, Markus Oesterlein, zeigte sich erfreut über den hohen Besuch:
„Wir freuen uns, dass der Erzbischof sich die Zeit genommen hat. Wir sind froh, mit der Caritas einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der sich für die Menschen hier engagiert.“
In der Bamberger Flüchtlingsunterkunft leben derzeit rund 1.500 Menschen, darunter etwa 400 Kinder und Jugendliche. Die Caritas betreut in einer Eltern-Kind-Gruppe aktuell zwölf Kinder – rund 30 weitere stehen auf der Warteliste.