Nach umfangreichen Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg, der Kripo Coburg und rumänischer Behörden konnten zwei mutmaßliche Online-Betrüger festgenommen werden. Die Männer sollen sich Zugang zu Händlerkonten auf Fahrzeugplattformen verschafft und dort mehr als 5 000 gefälschte Autoanzeigen veröffentlicht haben. Käufer überwiesen das Geld auf Konten der Täter statt an die tatsächlichen Händler. Der bisher bekannte Schaden liegt bei mehr als 660 000 Euro. Bei Durchsuchungen in Rumänien stellten die Ermittler Bargeld und Goldmünzen im Wert von rund 100 000 Euro sicher. Die beiden Tatverdächtigen wurden inzwischen nach Deutschland ausgeliefert und sitzen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Beteiligten dauern an.