Sebastian Hotz

«El Hotzo»: Bekenntnis zu Untreue war ein Fehler

09. Januar 2026 , 00:01 Uhr

Im Dezember 2024 äußerte sich «El Hotzo» in einem Social-Media-Post über sein Verhalten in Beziehungen. Er schrieb von Betrug und Lügen. Wie denkt er heute über sein Geständnis?

Comedy-Autor und Satiriker Sebastian Hotz alias «El Hotzo» hat öffentliche Äußerungen über sein Verhalten in Beziehungen in dieser Form als «Fehler» bezeichnet. Über ein Social Media-Bekenntnis im Dezember 2024 über Betrug und Lügen in Partnerschaften sagte er im Gespräch mit dem «Spiegel»: «Also ich würde dieses Statement so heute nicht mehr schreiben oder überhaupt nicht mehr schreiben, weil ich glaube, diese Öffentlichkeit dessen hat niemandem geholfen, das irgendwie zu verarbeiten», erklärte er. 

Post über Betrug in Beziehungen

Hotz hatte Ende 2024 in einem Post auf X zugegeben, Ex-Partnerinnen betrogen zu haben. «Ich war in den letzten Jahren in Beziehungen wiederholt untreu und habe anschließend meine Taten in immer komplizierter werdenden Lügenkonstrukten vertuscht und die Glaubwürdigkeit meiner (Ex-)Partnerinnen diskreditiert», schrieb er damals. 

Dem «Spiegel» sagte er nun dazu: «Ich habe mich in meinen 20ern wie ein Arschloch verhalten in Beziehungen.» Er sei damals aufgrund privaten Drucks und des «Gefühls, dass ich mit allem bisschen aufräumen muss», an die Öffentlichkeit getreten. 

Hotz gab an, die Auswirkungen seines Geständnisses unterschätzt zu haben. Er habe «komplett falsch eingeschätzt, wie sehr das interessant ist bei mir». Er kritisierte aber auch das öffentliche Echo, das auf ihn «etwas absurd» wirkte, «weil ich kann mir keine Welt vorstellen, in der mein Privatleben derart viel Raum einnehmen sollte in der Öffentlichkeit».

Hotz ist nach eigener Aussage inzwischen privat so glücklich «wie wahrscheinlich noch nie in meinem Leben» und seit fast zwei Jahren in einer Beziehung. «Ich glaube, wenn das all das nötig war, um an diesen Punkt zu kommen, und wenn all das so eine gewisse Genugtuung verschafft hat, denen (..) ich wehgetan habe, dann ist das so.»

Quelle: dpa

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