Fußball-Bundesliga

Eberl: Bayern hat Vertragsverhandlungen mit Kane begonnen

26. Januar 2026 , 16:51 Uhr

Der FC Bayern will Torjäger Kane noch lange in München halten. Nun haben die konkreten Gespräche darüber begonnen. Bei einem anderen Star wird auf die Entscheidung gewartet.

Der FC Bayern ist mit Stürmerstar Harry Kane in Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung getreten. «Mit Harry sprechen wir», sagte Sportvorstand Max Eberl am Rande des DFL-Neujahrsempfangs. Der Kontrakt des Torjägers beim Fußball-Rekordmeister läuft noch eineinhalb Jahre bis 2027 – allerdings steht darin Berichten zufolge eine Ausstiegsklausel für den 32 Jahre alten Kapitän der englischen Nationalmannschaft.

Die Münchner machen bereits seit längerem deutlich, den Angreifer über das Vertragsende hinaus halten zu wollen. Gespräche dazu waren wiederholt für den Anfang des Jahres angekündigt worden. Auch Kane selbst hatte schon im Herbst gesagt, dass es keinen Grund gebe, sich nach einem neuen Verein umzuschauen.

Bayern-Boss: Kane fühlt sich in München sehr wohl

«Wir haben immer gesagt, dass wir mit Harry im Laufe der Saison sprechen wollen», sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen in Frankfurt/Main beim DFL-Empfang. Bislang habe man sich auf die Aufgaben in der Bundesliga und den anderen Wettbewerben konzentriert. Dort überzeugte Kane auch in dieser Saison. In 29 Saison-Pflichtspielen kommt der England-Star auf bereits 34 Tore.

«Harry hat ganz großes Vertrauen. Er fühlt sich sehr wohl in München, ist dort angekommen, genau wie auch seine Familie. Von daher haben wir überhaupt keinen Grund zu Eile», sagte Dreesen. Der Vereinsboss geht davon aus, dass es keine zähen Verhandlungen mit Kane geben werde.

Upamecano-Poker weiter nicht entschieden

Neben Kane steht für die Münchner auch eine Vertragsverlängerung mit Abwehrspieler Dayot Upamecano ganz oben auf der To-do-Liste. Der Franzose ist nur noch bis zu diesem Sommer an die Bayern vertraglich gebunden, die Zeit drängt mehr. Der Verein habe dem 27-Jährigen bereits ein Angebot vorgelegt.

«Bei Upa warten wir auf die Antwort», sagte Eberl. Dem Vernehmen nach soll es keine Einigung über den Zeitpunkt einer Ausstiegsklausel und der Vertragslaufzeit geben.

Quelle: dpa

 

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