E.T.A. Hoffmann Theater stellt neue Spielzeit vor

15. Mai 2024 , 20:30 Uhr

„Resonanzen“ – diesen Titel trägt die Spielzeit 2024/25 des Bamberger E.T.A. Hoffmann Theaters. Die zehnte und zugleich letzte Saison für Intendantin Sibylle Broll-Pape. Den Zuschauer erwarte dabei eine vielfältige Mischung, so Bambergs Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar.

Auftakt ist am 12. Oktober mit Roland Schimmelpfennigs „Anthropolis“ – das Finale dann bei Calderon in der Alten Hofhaltung „Der große Gatsby“.

 

Das E.T.A Hoffmann Theater selbst schreibt in seiner Pressemitteilung vom 15. Mai 2024:

Über seine zehnte und letzte Spielzeit unter der Intendanz von Sibylle Broll-Pape schreibt sich das ETA Hoffmann Theater in der Saison 2024/25: „Resonanzen“.
Was hallt nach? So will das Theater sein diesjähriges Spielzeitmotto „Resonanzen“ verstehen, aber auch im Mitschwingen und Widerhallen der Welt, einer Welt, in der die
Herausforderungen nicht kleiner geworden sind, die allgemeine welt- und gesellschaftspolitische Lage komplizierter denn je erscheint. Eröffnet wird die Spielzeit am 12. Oktober 2024 mit „Anthropolis – Ungeheuer. Stadt. Theben (Prolog | Iokaste | Epilog)“, in dem Roland Schimmelpfennig ein moderner Blick auf die Antike und die großen griechischen Tragödien von Aischylos, Sophokles und Euripides gelingt. Regie führt Sibylle Broll-Pape. Mit den Auftragswerken „Jahre ohne Sommer“ von Amanda Lasker-Berlin (führt auch Regie), „Das Störschwein“ von Konstantin Küspert (Regie: Daniel Kunze), „Die Eingeborenen von Trizonesien“ von Björn SC Deigner (Regie: Sibylle Broll-Pape) und „Ausgelacht“, geschrieben und inszeniert von Hannes Weiler, betont das ETA Hoffmann Theater erneut seinen zeitgenössischen Schwerpunkt und die Förderung der neuen Dramatik. Einen weiteren Zeitgenossen gibt es auf der Großen Bühne mit „Baracke“ von Rainald Götz zu erleben (Regie: Philipp Arnold). Doch auch die Klassiker kommen nicht zu kurz, wenn auf der Großen Bühne Georg Büchners „Leonce und Lena“ (Regie: Wilke Weermann) sowie Henrik Ibsens „Peer Gynt“ (Premiere am 30. April 2025 mit anschließendem Tanz in den Mai; Regie: Sibylle Broll-Pape) zu sehen sein werden. Matthew Lopez‘ herzerwärmende Komödie „The Legend of Georgia McBride“ (Regie: Sebastian Schug) wird in diesem Jahr auch im Mittelpunkt der Silvesterfeierlichkeiten stehen. Lucy Kirkwood und Katie Mitchells humorvolle
Neuinterpretation von „Die Schöne und das Biest“ (Regie: Philine Bührer) ist das Weihnachtsmärchen der Spielzeit 2024/25 und ein Stück für die ganze Familie. Zum Abschluss der Spielzeit entführt „Der Große Gatsby“ nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald vor der malerischen Kulisse der Alten Hofhaltung das Publikum ins Jazz-Zeitalter der 20er Jahre. Regie führt Janis Knorr.

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