Im Streit um die städtische Förderung für das Bamberger Stadtmarketing sind Wirtschaftsvertreter der Meinung: Das Stadtmarketing habe eine extrem große Bedeutung für die Stadt. Es vernetze unter anderem die Akteure der Innenstadt. Gegen die 70.000 Euro Zuschuss ist die Bamberger SPD, so der Vorsitzende Olaf Seifert.
Von der FDP kommt unterdessen ein Kompromiss-Vorschlag: Die Stadtmarketing-spezifische Förderung streichen und stattdessen einen allgemeinen Fördertopf einrichten.
Nachdem die 70 000 Euro Förderung nicht im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr zu finden sind, haben mehrere Stadträte aus unterschiedlichen Fraktionen einen gemeinsamen Haushaltsänderungsantrag gestellt. Darin fordern sie die Verwaltung auf, den Zuschuss für 2026 zu sichern und ein Konzept für eine langfristige Finanzierung zu erstellen. Andernfalls stünden Veranstaltungen wie „Bamberg zaubert“ oder das „Blues- und Jazzfestival“ und viele weitere vor dem Aus.
Am kommenden Mittwoch starten die Haushaltsberatungen der Stadt Bamberg.