In Deutschland wird gerade über flexiblere Ladenöffnungszeiten diskutiert. Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer und der Deutsche Handelsverband sprechen sich dafür aus. Wenn der Einzelhandel auch sonntags öffnen dürfte, könnten die Innenstädte wieder attraktiver werden, so eine Begründung. Der Bayerische Handelsverband ist dagegen. Präsident Bernd Ohlmann:
„Wir sind dafür, dass es vier verkaufsoffene Sonntage gibt. Die sind etwas Besonderes. Die werden zum Shoppen genutzt, gerade von Familien. Die nutzen die Möglichkeit zum entspannten Einkaufen. Der Sonntag darf nicht ein Tag werden, wie jeder andere Einkaufstag auch. Ich denke salopp formuliert: wer die Buttermilch nicht von Montag bis Samstag gekauft hat, der braucht den Sonntag auch nicht dazu.“
In Bayern darf es maximal vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr in einer Kommune geben. Die müssen immer in Verbindung mit einer besonderen Veranstaltung stattfinden. Der nächste verkaufsoffene Sonntag in Bamberg ist am 26. Juli, in Forchheim am 4. Oktober.