DGB fordert Sofortprogramm gegen hohe Energie- und Spritpreise für Pendler

12. März 2026 , 16:57 Uhr

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Oberfranken fordert ein Sofortprogramm zum Schutz von Beschäftigten vor stark steigenden Energie- und Spritpreisen. Besonders Pendlerinnen und Pendler in Bayern sind betroffen: Rund 4,6 Millionen Menschen pendeln hier täglich, viele sind außerhalb der Städte auf das Auto angewiesen. Das DGB-Programm sieht unter anderem eine Übergewinnsteuer auf Krisen- und Spekulationsgewinne von Energieunternehmen, strengere Regeln gegen kurzfristige Preissprünge an Tankstellen sowie ein einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld von 17 Cent pro Kilometer vor, das direkt ausgezahlt oder über die Lohnsteuer verrechnet wird. Zugleich fordert der DGB einen schnelleren Ausbau klimafreundlicher Mobilität in Bayern – etwa besseren Nahverkehr, moderne Bahn-Infrastruktur und Elektromobilität. „Beschäftigte brauchen heute Entlastung bei den Energiekosten – und morgen bezahlbare und klimafreundliche Wege zur Arbeit“, so Mathias Eckardt, Regionsgeschäftsführer DGB Oberfranken. Der DGB appelliert zudem an die Bundestagsabgeordneten aus der Region, die Vorschläge aktiv zu unterstützen.

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