Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, wurden dem Landesamt heuer bislang fast 3.000 Fälle gemeldet – rund 500 mehr als im Vorjahr. Allein letzte Woche gab es in Oberfranken 33 gemeldete Fälle. Die Infektion wird durch Zecken übertragen und kann unbehandelt zu schweren Nervenschäden führen. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht, eine Infektion wird mit Antibiotika behandelt. Gegen die ebenfalls durch Zecken übertragene FSME kann dagegen eine Impfung schützen. Darauf weist das Gesundheitsministerium gerade jetzt in der Ferienzeit in Bayern hin. Fast der komplette Freistaat – auch die Region Bamberg-Forchheim – gilt als FSME-Risikogebiet. Als Nicht-Risikogebiet gilt derzeit nur noch die kreisfreie Stadt Schweinfurt.