Der Bamberger Domberg wird an diesem Wochenende erneut zur Kulisse im Dialog zwischen Tod und Persönlichkeiten: AGIL und das Bamberger Bürger Ensemble, die Blechbläser der Städtischen Musikschule Bamberg, Autor Martin Beyer, Komponist Jochen Neurath, Chorleiterin Annette Schäfer und viele weitere Beteiligte laden ein zum „Totentanz 2026“. Nach dem fulminanten Auftakt vor zwei Jahren geht es diesmal um die letzten 125 Jahre Bamberger Geschichte, so Jost Lohmann von AGIL Bamberg:
„Also ein Stück weit unsere eigene Geschichte, deswegen geht es besonders unter die Haut, würde ich mal sagen. Alle Szenen haben einen ganz eigenen Reiz. Manche sind sehr traurig, sehr anfassend. Manchmal ist es dem Martin Beyer aber auch gelungen, so ein bisschen was Humoriges mit reinzubringen. Also manchmal wird man sicherlich schmunzeln.“
Verantwortlich für die Inszenierung ist, wie bei der Uraufführung vor zwei Jahren, die Regisseurin Nina Lorenz.
„Wir hatten diesmal ein bisschen mehr Zeit als vor zwei Jahren und das war auch gut, weil wir dadurch mehr Abläufe machen konnten, mehr Sicherheit gekommen ist und es ist ein ganz großartiges und engagiertes Ensemble, also von Bürgerinnen und Bürgern, die alle auch richtig Lust haben, auf der Bühne zu stehen, was zu machen und dieses Miteinander, das dadurch entsteht, einen Riesenspaß macht, auch mir.“
Premiere ist heute um 15 Uhr, weitere Aufführungen gibt es morgen und am Sonntag. Deswegen ist der Domplatz von heute bis einschließlich Sonntag jeweils von 14.30 Uhr bis 16.30 für den motorisierten Verkehr gesperrt. 06