Der Streit um das Bamberger Maxplatz-Event „Festa Italica“ hat Folgen

07. Juni 2024 , 15:06 Uhr

Viele ortsansässige italienische Geschäftsleute hatten sich ja geärgert, weil sie sich vom Stadtmarketing nicht eingebunden gefühlt hatten. Jetzt fordern die CSU-, SPD- und Grünen -Stadtratsfraktionen in einer gemeinsamen Anfrage an Oberbürgermeister Andreas Starke einen Bericht über die Arbeit des Stadtmarketings.

Die drei Stadtratsfraktionen sitzen hinter die sogenannten „Premium-Events“ des Stadtmarketings ein grundsätzliches Fragezeichen. Dabei verweisen sie auf die Studie der Universität Bamberg. Danach gebe es für die meisten Geschäfte aus solchen Veranstaltungen keinen wirtschaftlicher Nutzen. Sie wollen wissen, wie viele Mitglieder der Stadtmarketingverein hat, ob er selbst finanziell davon profitiert. Wenn – wie bei der „Festa Italica“ – ein auswärtiger Veranstalter das Event durchführt. Außerdem wollen sie etwas über Gebühren und Kosten erfahren.

Einig sind sie sich darin, dass es ein funktionierendes Stadtmarketing geben muss. Allerdings: Gerhard Seitz der CSU -Stadtratsfraktionsvorsitzende hat Radio Bamberg wissen lassen: er sei überrascht von dem nicht abgestimmten Vorstoß, als Wirtschaftspartei stehe die CSU hinter dem Stadtmarketing, man habe mit Anne Rudel ein Fraktionsmitglied im Stadtmarketings-Vorstand. Es gebe die geforderten mündlichen Berichte, gravierende Fehler sehe man nicht und Citymanager Klaus Stieringer sagt:

„Das Bamberger Stadtmarketing genießt seit vielen Jahren bundesweite Vorbildfunktion“

Inzwischen hat sich Seitz nochmal gemeldet, und fügt hinzu, dass die CSU-Stadtratsfraktion die Mitteilung so nicht unterschrieben hätte.

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