FC Bayern

Das sagt Eberl zu Neuers Zukunft und Urbigs WM-Chancen

09. März 2026 , 16:04 Uhr

Die Bayern müssen gegen Atalanta Bergamo auf Kapitän Neuer verzichten. Im Tor wird Jonas Urbig stehen. Was kann das bedeuten?

Für Sportvorstand Max Eberl ändert die erneute Verletzung von Kapitän Manuel Neuer noch nichts an der verabredeten Zukunftsplanung mit dem früheren Fußball-Nationaltorhüter. «Was es mit ihm macht, kann ich nicht beurteilen», sagte Eberl vor dem Abflug des deutschen Rekordmeisters zum Champions-League-Spiel bei Atalanta Bergamo an diesem Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video). «Für uns ändert sich die Situation nicht», versicherte er.

Neuer hatte sich im ersten Spiel nach einem Muskelfaserriss am vergangenen Freitag gegen Borussia Mönchengladbach gleich wieder an der linken Wade verletzt. Er werde «nicht ewig lange» ausfallen, berichtete Eberl: «Ich möchte keine Zeit sagen, um keinen Druck aufzubauen. Er soll es in Ruhe auskurieren.» Die Verletzungsanfälligkeit des 39-jährigen Neuers nimmt im höheren Alter zu. 

«Wir wissen, in welchem Alter Manu ist»

Im Achtelfinal-Hinspiel gegen Bergamo wird wieder Jonas Urbig im Tor stehen. Der Vertrag von Neuer läuft im Sommer aus, die Zukunft des Weltmeisters von 2014 darüber hinaus ist offen. «Wir wissen, in welchem Alter Manu ist. Wir haben immer gesagt, jetzt soll er erst mal 40 Jahre werden Ende März. Und dann werden wir uns in Ruhe hinsetzen und sprechen», sagte Eberl. 

«Dann muss er uns sagen, wie er sich fühlt, wie er drauf ist. Und wir müssen für uns entscheiden, wie es dann weitergeht. Er hat bisher eine herausragende Saison gespielt, er ist ein Toptorwart», erklärte der Sportvorstand, der zudem versicherte: «Aber mit der (jetzigen) Verletzung ändert sich gar nichts für uns.» Man werde am Ende eine Entscheidung «zusammen fällen mit Manu».

Urbig zur WM? «Wenn er gute Leistung bringt…»

Der 22-jährige Urbig kann sich während Neuers nächster Abwesenheit erneut für die Nachfolge als Nummer eins beim Bundesliga-Tabellenführer empfehlen. «Jonas hat für mich eine Super-Entwicklung genommen», sagte Eberl. Er mache sich «null komma null Sorge», wenn Urbig gegen Bergamo im Tor stehe.

Könnte sich Urbig mit den weiteren Einsätzen sogar für eine WM-Nominierung empfehlen? «Jonas soll jetzt morgen seine Rolle spielen», wehrte Eberl ab: «Was soll ich sagen? Ich bin nicht Sportdirektor der Nationalmannschaft, sondern Sportvorstand des FC Bayern. Ich bin sehr froh, dass Jonas bei uns ist.» Dann ergänzte der 52 Jahre alte Eberl aber noch: «Wenn er gute Leistung bringt, ist, glaube ich, jeder Spieler ein Kandidat.»

Quelle: dpa

 

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