Das große Krabbeln in Bamberg: Stadt und Regierung von Oberfranken suchen nach Großkäfern

03. Juni 2026 , 06:28 Uhr

Für den Artenschutz in Bamberg ist in diesem Sommer die Bevölkerung gefragt: Die Stadt Bamberg und die Regierung von Oberfranken suchen nach Sichtungen seltener Großkäferarten wie Hirschkäfer, Eremit und Großem Eichenbock. Die drei Käferarten zählen zu den seltensten und am stärksten gefährdeten Käfern Europas. Gleichzeitig gehört Bamberg – vor allem der Hain – zu den wichtigsten Regionen für diese Arten. Deshalb werden die Bestände aktuell wissenschaftlich erfasst. Wer bis Ende August einen der Käfer entdeckt, kann die Sichtung mit Foto und Standortangabe an die Stadt Bamberg melden. Besonders gute Chancen auf eine Sichtung gibt es laut den Naturschutzbehörden an alten Eichen im Bereich der Buger Spitze oder rund um den Musikpavillon im Hain. Wichtig dabei: Die Tiere stehen unter strengem Schutz und dürfen weder gefangen noch mitgenommen werden. Die gesammelten Daten sollen helfen, die Lebensräume der seltenen Käferarten langfristig zu erhalten und besser zu schützen.

Wer bis Ende August 2026 einen Großen Eichenbock, Eremiten oder Hirschkäfer entdeckt, kann seine Beobachtung mit Standortangabe und möglichst aussagekräftigem Foto per E-Mail an naturschutz@stadt.bamberg.de melden. Ein Fotobeleg ist wichtig, damit die Arten zuverlässig bestimmt werden können.

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