Die neue CSB-Stadtratsfraktion in Bamberg weist Vorwürfe rund um den Streit mit dem CSU-Kreisverband zurück. Eine interne Einigung sei trotz Gesprächen und eines vorgeschlagenen Mediationsverfahrens nicht zustande gekommen. Das teilt die Fraktion in einer Pressemitteilung mit. Die Fraktion kritisiert den Umgang des CSU-Kreisverbands und spricht von fehlendem Interesse an einer fairen Lösung. Hintergrund ist die Bildung zweier getrennte Fraktionen nach der Stadtratswahl im März. Laut CSB habe es schon länger Probleme bei der Zusammenarbeit gegeben – unter anderem wegen unterschiedlicher Positionen und interner Konflikte. Die fünf Mitglieder der CSB-Fraktion betonen aber, weiter Teil der CSU bleiben zu wollen. Ziel sei künftig eine sachliche und respektvolle Zusammenarbeit im Sinne der Bamberger Bürger.