Cleantech Innovation Park in Hallstadt bekommt viel Geld - hoher Besuch

10. April 2025 , 13:37 Uhr

Im Februar wurde der Cleantech Innovation Park in Hallstadt feierlich eröffnet, jetzt füllt er sich mit Hightech-Leben. Ab sofort wird das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB im Park das induktive Laden von E-Autos auf Straßen und Plätzen weiter vorantreiben. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger übergab heute einen Förderbescheid in Höhe von fast 7,5 Millionen Euro. Er ist von dem Projekt überzeugt:

„Ja weil wir sehen, dass hier am Clean-Tech Innovation Park sinnvolle Lösungen erarbeitet werden zum induktiven Laden von E-Autos. Das heißt also ohne Kabelanschluss, direkt im parkenden Auto oder sogar in der Straße integriert die Aufladesysteme, dass man während der Fahrt auf der Autobahn mit Strom versorgt wird von unten her, ohne Kontakt.“

Den Cleantech Innovation Park auf dem ehemaligen Michelin-Gelände bezeichnete Aiwanger generell als Glücksfall für die Region. Auch Park-Geschäftsführer Peter Keller zeigte sich hocherfreut über die Ansiedlung des Fraunhofer-Projektes. Besser hätte der Start nicht ausfallen können, so Keller:

„Das Innovationszentrum ist der Ort für die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft und dieses Projekt hat ein enormes Potenzial und Strahlwirkung, besser konnten wir uns den Start nicht vorstellen.“

 

Hier eine weitere Meldung mit Blick auf die Arbeit des E-Road Centers des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB:

Einst liefen hier Michelin-Reifen vom Band, jetzt geht es um hochmoderne Lösungen für das induktive Laden von E-Fahrzeugen auf Straßen oder Plätzen. Im Cleantech Innovation Park in Hallstadt fiel heute der Startschuss für das E-Road Center des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB. Im Radio Bamberg Interview erklärt Institutsleiter Prof. Jörg Schulze, was dort gemacht wird:

„Also in erster Linie versuchen wir nun einen Teststand aufzubauen, beziehungsweise auch die Produktionsanlagen hier zu installieren, die die Spulen, die wir gezeigt haben, fertigen. Dann natürlich testen, ob sie das tun, was sie tun sollen. Aber letztendlich auch hier in der nächsten Ausbaustufe die Straße um uns rum wirklich zu nutzen, dort die Systeme auch einzubauen und damit wirklich Testbetrieb zu demonstrieren.“

 

Im Bild: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Professor Florian Risch (Bildquelle: Funkhaus Bamberg)

 

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