Die Christbaum-Saison in Bayern ist offiziell eröffnet – und zwar in Ebelsbach im Landkreis Haßberge. Dort hat Forstministerin Michaela Kaniber den Startschuss gegeben. Trotz Spätfrösten und Trockenheit müssen wir uns keine Sorgen machen: Laut dem Verein der Bayerischen Christbaumanbauer gibt’s auch heuer genug Bäume für die Wohnzimmer. Allerdings wird’s etwas teurer. Für einen Meter Nordmanntanne werden in diesem Jahr wohl 23 bis 30 Euro fällig – rund einen Euro mehr als im Vorjahr. Die Blaufichte bleibt deutlich günstiger und liegt bei 15 bis 19 Euro pro Meter. Grund für die Preissteigerung sind unter anderem höherer Mindestlohn und steigende Energiekosten. In Bayern werden jedes Jahr rund vier Millionen Christbäume verkauft – 80 Prozent davon kommen direkt aus dem Freistaat. Und genau das sei ein großer Vorteil, so Kaniber: kurze Wege, frische Ware und, wie sie sagt, „ein Stück Heimat fürs Wohnzimmer“.