Hintergrund sind geplante Kürzungen bei der Flüchtlings- und Integrationsberatung in Bayern. Nach den aktuellen Plänen des Freistaats sollen ab 2027 rund 20 Prozent der Stellen wegfallen. Allein in der Erzdiözese Bamberg wären laut Caritas knapp zehn Arbeitsplätze betroffen. Caritasdirektor Michael Endres warnt davor, bei der Integration zu sparen. Gerade die langfristige Begleitung von Geflüchteten – etwa bei Sprache, Arbeit oder Wohnungssuche – sei entscheidend dafür, dass Integration gelinge. Die Caritas fordert deshalb, die Beratungsangebote auch künftig ausreichend zu unterstützen. Kürzungen könnten sich langfristig negativ auf Gesellschaft und Staatsfinanzen auswirken.